Fenstersprossen

In den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts war es Mode, Fenster gleich in 24 einzelne Scheibchen aufzuteilen. Daher stammt auch das sich hartnäckig haltende Gerücht, dass Sprossenfenster aufwändig in der Pflege sind. Natürlich: 198 Ecken sind schwieriger zu putzen als vier Ecken. Doch heutzutage nimmt man, wenn möglich, Abstand von einem allzu übertriebenen Teilen der Scheibchen. Unter anderem, um den Pflegeaufwand gering zu halten.

Um das Fensterglas zu verschönern oder ihm eine klassischere Erscheinung zu verleihen, werden Fenstersprossen eingesetzt. Ursprünglich stammen sie dabei aus dem Jugendstil, wo sie einst als aufwändiges Gestaltungselement benutzt wurden, um die Glasflächen einzuteilen. Fenstersprossen kommen aber auch heutzutage noch in den verschiedensten Ausführungen vor, wozu u.a. die glasteilende Sprosse, die aufgeklebte Sprosse sowie die Scheiben-Zwischenraum-Sprosse gehören.

Dabei besteht eine breite Auswahl zwischen den kostengünstigen und den pflegeleichten Sprossengittern, welche innerhalb der Isolierverglasung aufgesetzt werden. Daneben gibt es jedoch auch die hochwertigeren und dementsprechend auch teureren echten Sprossen, welche das Glas teilen. Ob die Fenstersprossen nun hervortretende oder zurückspringende Rundungen aufweisen, ob Leisten, Säulen oder andere Zierelemente eingesetzt werden, der Markt bedient jeden noch so individuellen Geschmack.

Es gibt viele verschiedenen Sprossenarten z.B. die glasteildene Speosse, die Aluminium-Sprosse, die Wiener Sprosse, das Sprossengitter, die Zierteile. Die Sprosssen können nach Fensterform angepasst werden. Die eignen sich so wohl für die quadratischen Fenster , für die Rundfesnter , für die Bogenfenster, für die Segmentbofenfenster, für die Trapez-Fenster mit Spitzen Oberteil als auch fpr die Dreieckfenster und Trapezfenster.

Die Sprossen können je nach Wunsch innen liegen oder aufgeklebt werden.

Können die Fensterdichtungen 30 Jahre in einem guten Zustand durchhalten ?

Schüco Living – innovative Fenster

Innerhalb eines Jahres nach der Markteinführung einer neuen Serie von Fenstern Schüco Living sind sie am liebsten gewählte Fenster geworden. Die Erfolgsquelle ist die Anwendung von innovativen Dichtungen aus synthetischem Kautschuk und Profilen, die zu jeder Architektur passen.

Was für Vorteile haben noch Schüco Living Fenster?

Die Fenster sollen vor allem das Gebäude vor Witterungsverhältnissen schützen, dennoch mit der Entwicklung des energiesparenden Bauwesens und mit den Innovationen in der modernen Architektur haben die Fenster immer mehr Rollen zu erfüllen.

Die Fensterdichtungen, die jahrzehntlang ohne Austausch aushalten können.

Zunächst zeichnet sich ein Gummiwerkstoff dadurch aus, dass dieser ein erhebliches Rückstellvermögen nach einer starken Deformation besitzt.

Voraussetzung für ein gute Dichtung ist natürlich auch eine ausreichende chemische Beständigkeit. Ist diese nicht gegeben, bewirkt eine dadurch verursachte Veränderung in der Netzwerk- und Polymerstruktur sowohl eine Spannungsrelaxation als auch einen Verlust der Gummielastizität.

In den Fenstern der Serie Schüco Living wurden zum ersten Mal die innovativen Dichtungen aus dem synthetischen Heisssigel-Kautschuk EPDM angewandt, die sich im Laufe der Zeit nicht verformen und alle Parameter behalten, die zu dieser Zeit mit der Fensterdichtigkeit, Wärmedämmung und Schalldämmung verbunden sind. Der Unterschied besteht darin, dass die Lebensdauer des synthetischen Kautschuks EPDM für 30 Jahre geschätzt wird also vierfach länger als die gewöhnlichen Dichtungen, die schon nach 7 Jahren fast 50 % ihrer Elastizität verlieren können und dadurch zu unbefriedigenden kurzen Betriebszeiten bis zum Ausfall führen.

Die Schüco Living Fenster mit innovativen Dichtungen bieten jahrzehntelang viele Vorteile an und erfordern daraufhin keine weiteren Wartungen, was sich selbstverständlich für jeden Verbraucher bezahlt macht.

ROLLADENMOTOREN

Welche Unterschiede gibt es zwischen mechanischer und elektronischer Endabschaltung?

Rolladenmotore sorgen für mehr Komfort und Lebensqualität. Aber welcher Motor ist der „Richtige“? Es gibt eigentlich 3 Typen von Rolladenmotore: Standard, Elektronische Motore und Funk – Motore.

Bei einer Standardmotorisierung werden die Rollladen mit mechanischen Motor ausgestattet. Die Technologie „Mechanisch“ bezieht sich auf die Art der Endabschaltung nach dem Erreichen der oberen und unteren Endpunkte des Rolladens. Bei unserem Standard – Rolladenmotoren werden die oberen und unteren Endpunkte des Rolladens mit Einstellrädern bzw. Knöpfen definiert. Der Motor schaltet dann punktgenau ab – ein Leben lang.

Die Bedienung des Standard – Rolladenmotors erfolgt verdrahtet, d.h. die lokale Bedienstelle ist mit dem Rolladenmotor über Kabel verbunden. So können z.B. Zeitschaltuhren oder einfache Auf-Ab-Schalter zur komfortablen Bedienung des Rolladens benutzt werden.

Der „Elektronische“ Rolladenmotor verfügt über ein elektronisches Gedächtnis, mit dem der Laufweg des Rolladens stetig überwacht und korrigiert wird. Eine Hinderniserkennung sorgt dafür, dass der Motor des Rolladens sofort abschaltet, wenn er auf ein Hindernis trifft. Sollten sich unerwartet Überbelastungen des Rohrmotors durch Verklemmen oder Verkanten ergeben, schaltet er ebenfalls ab und vermeidet so Überhitzung. Die Einstellung der Endlagen erfolgt elektronisch ohne Eingriffe in den Motor oder Welle. So können auch spätere Veränderungen der Endpunkte ganz einfach ohne Zugriff auf den Motorkopf vorgenommen werden. Damit sparen Sie sich lästige Umbauarbeiten am Rollladenkasten.

Ein elektronischer Rolladenmotor wird mit der Bedienstelle, gleich ob Schalter oder Zeitschaltuhr, verkabelt. Mehrere Motore können darüber hinaus parallel angesteuert werden, d.h. Sie können mehrere Rolladenmotore mit elektronischem Gedächtnis mit nur einer Bedienstelle verkabeln, ohne dass der Einsatz von Trennrelais benötigt wird.

Funk-motore

Eine Ausstattung Funkrolladenmotoren ist die bequemste und einfachste Art der Motorisierung. Mit einem Funkhandsender bedienen Sie dann Ihre Rolladen ganz bequem vom Sofa aus. Alle Wandschalter sind batteriebetrieben und können daher an jedem beliebigen Ort im Haus platziert werden. Jedes Verlegen von Kabeln zwischen Rolladenmotor und Bedienstelle entfällt gänzlich. Zusätzlich ist das Aufrüsten mit weiteren Bedienelementen, z.B. Zeitschaltuhr oder Helligkeitssensor, dank Funkbetrieb ein Kinderspiel. Diese werden nämlich per Funk neu angemeldet. Ein Funk – Rolladenmotor von Somfy kann von bis zu 12 Funkhandsendern und 3 Funk – Sensoren gleichzeitig angesteuert werden.

Zusätzlicher Vorteil: Ein Funkhandsender bzw. Funksensor kann in unendlich viele Funk – Rolladenmotore innerhalb seiner Reichweite programmiert werden. Damit ist das Bilden von verschiedenen Gruppen ein Kinderspiel. Z.B. reagieren alle Rolladen einer Etage auf einen Funkhandsender, aber nur der Rolladenmotor zur Sonnenseite auf einen Sonnensensor etc. Die Spielarten sind dank Funk unbegrenzt!

Fenster aus PVC Recyklat

Er war eines der ersten Polymere im modernen Kunststoffzeitalter, das entdeckt wurde. Die wirtschaftliche Nutzung des Polymers, das bereits im neunzehnten Jahrhundert erstmals synthetisiert wurde, begann in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und nahm in den 1950er Jahren einen rapiden Aufschwung. Heute werden weltweit etwa 37 Millionen Tonnen PVC produziert, 5,5 Millionen davon in Europa. Damit nimmt PVC in Europa den dritten Platz unter allen Kunststoffen ein. Die europäische PVC-Industrie, von den Rohstoffherstellern bis zu Herstellern von Fertigprodukten, beschäftigt etwa eine halbe Million Menschen in rund 21.000 Unternehmen, vom großen Konzern bis hin zu kleinen Familienbetrieben .

Das Recycling von PVC hat folgende Vorteile:

• PVC-Recycling ist etabliert – von allen Kunststoffen hat es die längste Recycling-Historie

• Für PVC existiert ein gut entwickeltes werkstoffliches Recycling

• Wiederverwertbares PVC ist in großen Mengen verfügbar

• Die Verwendung von PVC-Recyclat trägt zur Umsetzung einer gesteigerten Ressourceneffizienz bei und erlaubt die Einsparung von Rohstoffen

• Der Einsatz von PVC-Recyclat reduziert Emissionen bei der Herstellung von neuen Produkten und vermindert die Deponierung. Bei der Herstellung von PVC-Fensterprofilen mit einem Recyclinganteil von 70% lassen sich im Vergleich zur Herstellung von Fensterprofilen ohne Recyclat – bis zu 50% Energie, über 60% Emissionen in Luft und Wasser einsparen.

Da PVC ein thermoplastischer Kunststoff ist, lässt er sich viele Male recyceln, ohne seine technischen Eigenschaften zu verlieren.

Abhängig vom Produkt lässt sich PVC bis zu acht Mal wiederverwerten, da der Recyclingprozess keine messbaren Auswirkungen auf die Länge der PVC-Molekülketten hat. Das haben Laborversuche unter anderem mit PVC-Rohren bewiesen.

Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird PVC für sehr unterschiedliche Anwendungen in der Industrie

und Technik sowie im täglichen Leben genutzt. In Europa werden gut zwei Drittel des produzierten

PVC im Bausektor verwendet, etwa für Kunststofffenster, Bauprofile sowie für Rohre und

Bodenbeläge bis hin zu Kabelummantelungen, Dach- und Dichtungsfolien und beschichtete

Gewebe.

Die PVC Kunststoffenster aus Recyklat sind vollwertige und hochqualitative Produkte, die von den neuen Produkten nicht zu unterscheiden sind. Die Kosten der Herstellung sind viel niedriger und dadurch können solche Fenster dem Endverbraucher preisgünstiger angeboten werden, wovon alle Seiten so wohl der Hersteller und der Kunde als auch die Umwelt profitieren.

Markisenkauf

Um die Markisen anzubringen, müsen Sie sich erkündigen, ob es in Ihrer Stadt oder Ihrem Stadtteil erlaubt ist. Ee gibt viele Städte, die das Anbringen von grellbunten Markisen, nicht gestallten und die Vorschriften beachtet werden müssen.

Im Allgemeinen gibt es eher in Großstädten Auflagen an den Markisenbesitzer als in kleineren Ortschaften.
Eine Ausbildung für den Betrieb einer Markise ist nicht erforderlich. Bei einem elektrischen oder motorisiertem Antrieb muss das Gerät von dem Markisenbauer natürlich erklärt werden oder eine Anleitung zur Betriebnahme ist erforderlich. In der Regel ist dies jedoch unproblematisch.

Welche Größe des Sonnenschutzes die Ideale ist, hängt vom Verwendungszweck und dem Anbringungsort ab. So kann eine Markise, die einen kleineren Balkon beschatten soll natürlich nicht genauso groß ausfallen wie der Sonnenschutz für eine im Garten gelegene Terrasse. Hier muss sich der Interessent für die Markisengröße entscheiden, die auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Die Anschaffungskosten der Markise können sich insbesondere im gewerblichen Bereich auszahlen, da die meisten Kunden eine Cafés zum Beispiel lieber unter einem Sonnenschutz Platz nehmen. Somit lohnt sich die Investition in dieser Hinsicht, da eine Markise im Sommer auch einen Anreiz zum Verweilen darstellen kann. Im privaten Bereich ist alleine schon die häufige Nutzung der Markise eine lohnende Investition, da man mehr Zeit an der frischen Luft verbringen kann ohne im Sommer Angst haben zu müssen, einen Sonnenbrand zu bekommen.

Den Händler für die Markise findet man beispielsweise bei der Recherche im Internet, im Branchentelefonbuch, durch Empfehlungen von Freunden oder Bekannten oder auch durch ein Beratungsgespräch im Baumarkt. Wichtig ist hierbei, dass man sich bei mehreren Händlern beraten lässt. Darüber hinaus sollte man sich verschiedene Markisenmodelle anschauen, um sich am Ende für das richtige entscheiden zu können. Kostenvoranschläge sollten in jedem Fall auch eingeholt werden, damit man vergleichen kann für ein und dasselbe Produkt nicht zu viel bezahlen muss.
Die Anschaffung einer Markise verläuft somit in aller Regel über einen Markisenbauer, der mehrere Modelle vorstellt und sich eventuell schon die Stelle am Haus anschaut, an die der Sonnenschutz Platz finden soll. Es wird zunächst also eingehend beraten, dann vermessen und anschließend werden die Möglichkeiten aufgezeigt.

Hat man sich nun für ein Modell entschieden und ist der Kostenvoranschlag für die Markise akzeptabel, so wird die Markise meistens nach den persönlichen Vorstellungen angefertigt und anschließend von professionellen Markisenbauern angebracht.

Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit eine Markise selbst zu bauen. Hierfür benötigt man diverse Vorrichtungen aus dem Baumarkt, in dem man sich auch am Besten vom dortigen Fachpersonal beraten lässt, welche Markisenteile notwendig sind und wie die Anbringung erfolgen muss. Der Vorteil des Eigenbaus liegt darin, dass man den Sonnenschutz auf die individuellen Vorstellungen „zuschneiden“ kann und auch die Kostenpunkte genau im Blick hat.

Auf der anderen Seite sollten sich nur handwerklich Begabte an den Bau einer Markise machen, da dies keine ganz einfache Sache ist. Um sicher gehen zu können, dass der Anbau tatsächlich klappt, sollte man doch den Experten zu Rate ziehen und die Markise auf dem bequemeren Weg bestellen und installieren lassen.

Raffstoren Lamellenarten

Bei Raffstoren kommen unterschiedliche Lamellen zum Einsatz:

  • Flachlamellen
    bieten sich z.B. bei geringen Bauhöhen im Blendenbereich an, da sie wenig Platz in Anspruch nehmen und das Lamellenpaket in eingefahrenen (hochgezogenem) Zustand geringer ausfällt als bei

  • gebördelten Lamellen

    die im eingefahrenen Zustand mehr Platz beanspruchen, jedoch aufgrund ihrer Abkantungen eine besonders hohe Biegesteifigkeit aufweisen;

  • gefaltete Lamellen

    werden zur gezielten Tageslichtlenkung in den Raum genutzt. Ein vorderes Teilstück reflektiert die einfallende Sonneneinstrahlung unmittelbar zurück, ohne dass die Jalousie hierfür gedreht werden muss. Weitere Lamellenteilstücke mit entsprechend anders geformten Faltungen übernehmen die Aufgabe der Lichtlenkung an die Raumdecke;

  • sowie perforierte Lamellen

    die eine Sicht nach außen ermöglichen und meist bei tageslichtlenkenden Systemen zum Einsatz kommen.

Raffstore werden mit Lamellenbreiten von 50 bis 100 mm angeboten. Raffstoren mit 50 oder 60 mm Lamellenbreite bieten sich als Problemlöser bei schmalen Einbauschächten an. Hier kann die Schachtbreite bis auf 100 mm reduziert werden, wenn die Blende und der Einbauschacht im Bereich des zusammengefahrenen Pakets entsprechend glattflächig ausgebildet ist. Raffstoren im Bereich 80 mm Lamellenbreite stellen die Standardlösung für den universellen Einsatzzweck, bei optimaler Pakethöhe und praktikabler Blendentiefe (120 bis 140 mm) dar. Raffstoren im Bereich 100 mm Lamellenbreite werden weitestgehend im Objektbereich eingesetzt, da hier die Attribute Funktion, Optik und Nutzen in Hinblick auf den Energiehaushalt deutlicher als bei allen anderen Raffstoren in die Fassadenkonstruktion mit einbezogen werden. Blendenlösungen sind bei 100 mm Lamellenbreite meistens sehr individuell gestaltet und in der Regel nicht mit den üblichen Konstruktionen vergleichbar.

Bei allen Raffstoren sind die Lamellen mit einer Handkurbel, einem Seilzug oder mit einem Motorantrieb stufenlos verstellbar. Die Führung der Lamellen erfolgt entweder über ummantelte Stahlseile oder über seitliche Schienen.

Hebeschiebetür, Terrasentür – welche können empfohlen und gewählt werden

Terrassen- oder Balkontüren führen in aller Regel vom Wohnbereich hinaus in den Garten oder auf den Balkon. Ihnen kommt neben ihrer Funktion als Tür daher auch die Aufgabe zu, möglichst viel Licht in die Wohnräume zu lassen und den Blick ins Freie zu versperren. Der Aufbau von Terrassen- und Balkontüren entspricht aus diesem Grund dem von Fenstern: In einen Blendrahmen ist eine Art großer Fensterflügel eingesetzt, der sich öffnen lässt. In diesem „Fensterflügel“ befindet sich eine großflächige Verglasung.

Verschiedene Arten der Öffnung

Drehflügeltüren:

Die klassische Form ist wie bei der Hausür die Drehflügeltür. Das Türblatt ist an einer Seite im Rahmen angeschlagen und lässt sich um die vertikale Achse herum öffnen. Normal ist dabei, dass die Fenstertür dieselbe Funktion wie ein Dreh-Kipp-Fenster hat und sich mit der richtigen Stellung des Türgriffs zur Lüftung auf Kipp stellen lässt.

Hebe-Schiebetüren:

Bei diesen Modellen wird das Türblatt durch die Drehung des Türgriffs leicht angehoben und lässt sich dann über eine Laufschiene zur Seite schieben. Hebe-Schiebetüren sind sehr elegant. Allerdings wird dieselbe Fläche, die das Türblatt aufweist, daneben als Fläche zum Aufschieben benötigt. Außerdem ist die Einbautiefe größer als bei einer Kombination aus Fenster und Drehflügeltür, weil sich das Türblatt hinter den fest verglasten Teil der Tür- und Fensterkombination verschiebt.

Falt-Schiebetüren:

Bei einer großflächigen Fensterfront zum Garten besteht die Möglichkeit, die gesamte Fläche als so genannte Falt-Schiebetür auszuführen. Diese besteht aus mehreren Elementen, die in einer Laufschiene eingehängt sind. Wird die Falt-Schiebetür entriegelt, lassen sich die einzelnen Elemente wie eine Ziehharmonika zusammenschieben. Auf diese Weise wird der größte Teil der Fensterfläche freigegeben, lediglich die zusammengeschobenen Fensterelemente stehen als Paket an einer Türseite. So lassen sich Wohnraum und Terrasse im Sommer zu einer Einheit machen. Das erste Türelement der Falt-Schiebetür lässt sich dabei außerdem auch in Form einer normalen Drehflügeltür öffnen, damit – vor allem in der kalten Jahreszeit–nicht immer die gesamte Fensterfront geöffnet werden muss, falls ein Bewohner ins Freie gelangen möchte.

Hitzeschutz im Dachgeschoss

Bei der Auswahl des optimalen Hitzeschutzes im Dachgeschoss ist es wichtig, die Nutzung der einzelnen Räume zu berücksichtigen. So lässt sich optimal von produktspezifischen Vorteilen profitieren–diese umfassen neben effektivem Schutz vor Sommerhitze auch vollständige Verdunkelung, zusätzlichen Lärmschutz und höhere Wohnqualität.

Um sich im Dachgeschoss vor der Hitze zu schützen, haben Sie einige Lösungen zur Wahl.

Die beste Möglichkeiten geben die Rollläden oder die Hitzeschutz-Markisen.

Die Rollläden haben viele Vorteile unter anderem können nicht nur Hitze abhalten sonder auch beim hellen Tageslicht den Raum vollständig verdunkeln und vor dem Lärm schützen, und dadurch den guten und ungestörten Schlaf gewährleisten, damit die Einwohner von der ersten Sonnenstrahlen am Morgen nicht wecken würden.

Beim kalten Wetter und niedrigen Temperaturen wirken Rollläden energiesparend, weil die Rollläden die Wärmedämmnung von Dachfenstern deutlich verbessern.

Hitzeschutzende Markise

In jedem Dachgeschoss gibt es Räume, in denen Tageslicht sehr wichtig ist, wie etwa Küchen, Kinderzimmer oder Hobbyräume. Das wetterbeständige, lichtdurchlässige Gewebe der Markise liegt dezent außen vor dem Fenster und hält die energiereichen Sonnenstrahlen fern. Gleichzeitig lässt die Markise noch viel Tageslicht ein, um beispielsweise eine angenehme Spielatmosphäre im Kinderzimmer zu schaffen. Auch der Blick durch das Dachfenster bleibt erhalten. Weiterer Vorteil: Die Velux Hitzeschutz-Markise lässt sich auch von Mietern oder Eigentümern einfach selbst montieren, ohne das Dach zu betreten.

Haustüren

Die Haustür ist eines der wichtigsten Elemente eines Hauses. Eine Haustür kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden Holz, Glas, Kunststoff und Aluminium.

Das Material der Außentür sollte der jeweiligen Bauweise und Einbausituation des Hauses angepasst werden.

Eine Haustür aus Kunststoff würde zum Beispiel nicht gut mit der Bauart und der Optik eines Holzhauses harmonieren. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für alle anderen Zugangstüren zum Haus, wie einer Terrassentür oder vorhandene Kellertüren.

Die Wahl einer Holzhaustür im Eingangsbereich bzw Außenbereich eines Hauses ist jedoch nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks des Hauseigentümers, sondern muss auch an die baulichen Faktoren, wie Lage, das Sicherheitsbedürfnis und die Wärmedämmung angepasst werden.

Wann ist eine Holzhaustür geeignet?

Befindet sich im Eingangsbereich des Hauses ein Dachüberstand oder ist ein Vordach angebracht worden, ist Holz als alleiniges Material der Wahl für die Haustür durchaus geeignet. Wetter­einflüsse können durch den Schutz keinen allzu großen Einfluss auf das Holz nehmen.

Ein weiterer Vorteil von Holz besteht darin, dass Gebrauchsspuren wie Kratzer leicht in Eigenregie beseitigt werden können. Für Nebeneingänge, welche sich der Wetterseite abgewendet befinden, ist eine Holzhaustür ebenso geeignet.

Die Option, für die Haustür Holz zu verwenden, muss jedoch nicht scheitern, wenn die baulichen Gegebenheiten nicht optimal sind. Es besteht auch die Möglichkeit, die Holzhaustür durch eine Verbindung mit Aluminium „wetterfester“ zu machen.

Entscheidet sich der Hausbesitzer für eine Haustür ist Kunststoff oft das Material erster Wahl. Die Vorteile sind hierfür mehr als deutlich. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier absolut zu betonen. Des weiteren bietet sich ein hoher Sicherheitsstandart und eine enorme Pflegeleichtigkeit. Eine Haustür aus Kunststoff kann an den individuellen Stil des Hauses angepasst werden, da die Gestaltungsmöglichkeiten bei diesem Material schier endlos sind.

Durch die Robustheit gegenüber Witterungseinflüssen oder dem täglichen Gebrauch wird sich die Kunststoff Haustür lange Jahre von ihrer besten Seite zeigen. Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Kunststoff lässt sich ohne den Einsatz aggressiver Mittel oder Muskelkraft leicht reinigen und die Kunststoff Haustür erstrahlt lange wie neu.

Als Material für eine Tür ist Aluminium auch gut geeignet: Die Türen sind pflegeleicht und äußerst stabil, mit entsprechend behandelter Oberfläche können ihnen Witterungseinflüsse wie Regen oder nichts anhaben.

Durch die Bautiefe einer Aluminium Haustür erreicht man eine höhe Stabilität. Auch bietet das Material weniger Verzug im laufe der Jahre. Die Langlebigkeit und die große Farbauswahl lassen viele Hausbesitzer heutzutage zur Aluminium Haustür greifen. Ein Nachteil sind die eher schlechten Dämmeigenschaften des Materials.

Fensterlüftung

Frische Luft ist für alle sehr wichtig vor allem für gesundes Wohnen. In der Vergangenheit waren fastz alle Fenster undicht und Lüften war nahezu unnotig. Die modernen Fenster sind aber extrem dicht und Ihre Dichtheit bedingt ein angepasst Lüftungsverhalten.

Wer neue, energieeffiziente und dichte Fenster hat, muss anders lüften, als er es früher gewohnt war. Wird dies beherzigt, hat man für viele Jahrzehnte etwas von den neuen Häuseraugen und spart teure Nebenkosten.

Die Umsetzung der optimalen Lüftung kann über verschiedene Konzepte realisiert werden:

Automatisch öffnende Fenster

Ein im Beschlag integrierter elektrischer Fensterantrieb bringt so manchen Vorteil. Moderne Fenster schließen heute nahezu luftdicht. Umso wichtiger ist eine regelmäßige und bedarfsgerechte, natürliche Belüftung. Doch während anderenorts viele Dinge selbstverständlich und automatisch ablaufen, werden Wohnungsräume und Büros immer noch von Hand geöffnet

Ventilatorische Fensterlüftung

Ventilatorische Lüftungen versorgen Wohnräume permanent mit Frischluft bei geschlossenem Fenster. Der Feuchteschutz durch nutzerunabhängige Lüftung verhindert Schimmelpilzbildung. Der Wärmetauscher sorgt für eine behagliche Zulufttemperatur und bietet dem Bewohner viel Komfort. In die Fensterlaibung integriert ist der Lüfter innen und außen fast unsichtbar

Fensterfalz-Lüfter

Mit Fensterfalz-Lüftern wird energieschonend frische Luft unter die Wohnungsdecke des jeweiligen Raumes geführt. Durch Vermischung mit der dortigen Warmluft wird die relative Luftfeuchte in den Räumen auf ein unkritisches Niveau gesenkt. Schimmelpilzbildungen werden vermieden und Schadstoffe kontinuierlich abgeführt. Die 2-stufige Volumenstromregelung verhindert darüber hinaus bei größeren Windgeschwindigkeiten Zugerscheinungen. Der Fensterfalz-Lüfter wird vorzugsweise oben verdeckt im Fensterfalz eingebaut und ist daher bei geschlossenem Fenster nicht sichtbar. Auch eine vertikale Montage ist möglich. Der Fensterfalz-Lüfter kann direkt in neue Fenster eingebaut werden oder problemlos nachgerüstet werden. Die Wirkungsweise des Fensterfalz-Lüfters ist rein mechanisch und reagiert selbstständig auf Winddruckänderungen am Gebäude.

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