Fenstersprossen

In den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts war es Mode, Fenster gleich in 24 einzelne Scheibchen aufzuteilen. Daher stammt auch das sich hartnäckig haltende Gerücht, dass Sprossenfenster aufwändig in der Pflege sind. Natürlich: 198 Ecken sind schwieriger zu putzen als vier Ecken. Doch heutzutage nimmt man, wenn möglich, Abstand von einem allzu übertriebenen Teilen der Scheibchen. Unter anderem, um den Pflegeaufwand gering zu halten.

Um das Fensterglas zu verschönern oder ihm eine klassischere Erscheinung zu verleihen, werden Fenstersprossen eingesetzt. Ursprünglich stammen sie dabei aus dem Jugendstil, wo sie einst als aufwändiges Gestaltungselement benutzt wurden, um die Glasflächen einzuteilen. Fenstersprossen kommen aber auch heutzutage noch in den verschiedensten Ausführungen vor, wozu u.a. die glasteilende Sprosse, die aufgeklebte Sprosse sowie die Scheiben-Zwischenraum-Sprosse gehören.

Dabei besteht eine breite Auswahl zwischen den kostengünstigen und den pflegeleichten Sprossengittern, welche innerhalb der Isolierverglasung aufgesetzt werden. Daneben gibt es jedoch auch die hochwertigeren und dementsprechend auch teureren echten Sprossen, welche das Glas teilen. Ob die Fenstersprossen nun hervortretende oder zurückspringende Rundungen aufweisen, ob Leisten, Säulen oder andere Zierelemente eingesetzt werden, der Markt bedient jeden noch so individuellen Geschmack.

Es gibt viele verschiedenen Sprossenarten z.B. die glasteildene Speosse, die Aluminium-Sprosse, die Wiener Sprosse, das Sprossengitter, die Zierteile. Die Sprosssen können nach Fensterform angepasst werden. Die eignen sich so wohl für die quadratischen Fenster , für die Rundfesnter , für die Bogenfenster, für die Segmentbofenfenster, für die Trapez-Fenster mit Spitzen Oberteil als auch fpr die Dreieckfenster und Trapezfenster.

Die Sprossen können je nach Wunsch innen liegen oder aufgeklebt werden.

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