Neue Fenster- worauf muss man besonders achten?

Beim Einkauf der neuen Fenster muss man oft auf einige Sachen achten, die wesentlich und ungewöhnlich sind. Es geht aber nicht um Fenstertyp, Uw, G Werte, Wärmedämmung usw.

Die entsprechende Verglasung kann auch die Umwelt und die Tiere beeinflussen, die in der Gegend leben und dies muss auch bei der Fensterwahl berücksichtigt werden.

Wenn Sie z. B. große Flächen im Süden haben, ist ein Sonnenschutz sinnvoll, um die Räume vor der

Aufheizung durch die Sonne oder den UV-Strahlen zu schützen.

Sehr oft liegen die Anwesen in einem Park oder abseits. So eine Lage ist mit einigen Gefahren verbunden, nämlich mit einem Einbruch oder einem Brand. Sicherheitsgefühl spielt heutzutage eine wesentliche Rolle und sowohl die Einbruchschutzfenster mit WK3 Beschlägen als auch die Brandschutzfenster sorgen für die Sicherheit der Einwohner.

Im Gegensatz zu oben beschriebenen Situation also umgekehrt, wenn die Häuser beieinander nah liegen, sind aufdringliche Blicke zu vermeiden. Für Bäder, Sauna und Toiletten muss ein Sichtschutz also Ornamentglas angewandt werden.

Die nächste Bedrohung für Ihre Gesundheit ist der Lärm. Viele Häuser und Wohnungen stehen an einen verkehrsreichen Straßen, wo eine schallschützende Verglasung ein Muss ist. Es gibt einige Schallschutzklassen SK1, SK2 oder SK3 und jeder kann etwas Passendes finden und den Schallschutz nach seinen Bedürfnissen ausrichten.

Umweltschutz ist auch oft beim Fensterkauf zu berücksichtigen. Große Glasflächen sind gefährlich für die Vögel, die die Gefahr zu spät erkennen und ungebremst in große Flächen rasen und sterben. Es gibt schon die Systeme und Vogelschutzverglasung, die die fliegenden Tiere vor diesem Gefahr schützen. Jedes Jahr sterben hunderttausende Vögel und es ist wert dafür zu sorgen, solche Zufälle zu verhindern.

Auf welche Ausstattung der Verglasung Sie Wert legen sollten, hängt neben dem Budget von Ihren Wünschen und den Umständen Ihres Hauses ab.

Markisenkauf

Um die Markisen anzubringen, müssen Sie sich erkundigen, ob es in Ihrer Stadt oder Ihrem Stadtteil erlaubt ist. Es gibt viele Städte, die das Anbringen von grellbunten Markisen, nicht gestalten und die Vorschriften beachtet werden müssen.

Im Allgemeinen gibt es eher in Großstädten Auflagen an den Markisenbesitzer als in kleineren Ortschaften.
Eine Ausbildung für den Betrieb einer Markise ist nicht erforderlich. Bei einem elektrischen oder motorisiertem Antrieb muss das Gerät von dem Markisenbauer natürlich erklärt werden oder eine Anleitung zur Inbetriebnahme ist erforderlich. In der Regel ist dies jedoch unproblematisch.

Welche Größe des Sonnenschutzes die Ideale ist, hängt vom Verwendungszweck und dem Anbringungsort ab. So kann eine Markise, die einen kleineren Balkon beschatten soll, natürlich nicht genauso groß ausfallen wie der Sonnenschutz für eine im Garten gelegene Terrasse. Hier muss sich der Interessent für die Markisengröße entscheiden, die auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Die Anschaffungskosten der Markise können sich insbesondere im gewerblichen Bereich auszahlen, da die meisten Kunden eine Cafés zum Beispiel lieber unter einem Sonnenschutz Platz nehmen. Somit lohnt sich die Investition in dieser Hinsicht, da eine Markise im Sommer auch einen Anreiz zum Verweilen darstellen kann. Im privaten Bereich ist alleine schon die häufige Nutzung der Markise eine lohnende Investition, da man mehr Zeit an der frischen Luft verbringen kann ohne im Sommer Angst haben zu müssen, einen Sonnenbrand zu bekommen.

Den Händler für die Markise findet man beispielsweise bei der Recherche im Internet, im Branchentelefonbuch, durch Empfehlungen von Freunden oder Bekannten oder auch durch ein Beratungsgespräch im Baumarkt. Wichtig ist hierbei, dass man sich bei mehreren Händlern beraten lässt. Darüber hinaus sollte man sich verschiedene Markisenmodelle anschauen, um sich am Ende für das richtige entscheiden zu können. Kostenvoranschläge sollten in jedem Fall auch eingeholt werden, damit man vergleichen kann für ein und dasselbe Produkt nicht zu viel bezahlen muss.
Die Anschaffung einer Markise verläuft somit in aller Regel über einen Markisenbauer, der mehrere Modelle vorstellt und sich eventuell schon die Stelle am Haus anschaut, an die der Sonnenschutz Platz finden soll. Es wird zunächst also eingehend beraten, dann vermessen und anschließend werden die Möglichkeiten aufgezeigt.

Hat man sich nun für ein Modell entschieden und ist der Kostenvoranschlag für die Markise akzeptabel, so wird die Markise meistens nach den persönlichen Vorstellungen angefertigt und anschließend von professionellen Markisenbauern angebracht.

Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit eine Markise selbst zu bauen. Hierfür benötigt man diverse Vorrichtungen aus dem Baumarkt, in dem man sich auch am Besten vom dortigen Fachpersonal beraten lässt, welche Markisenteile notwendig sind und wie die Anbringung erfolgen muss. Der Vorteil des Eigenbaus liegt darin, dass man den Sonnenschutz auf die individuellen Vorstellungen „zuschneiden“ kann und auch die Kostenpunkte genau im Blick hat.

Auf der anderen Seite sollten sich nur handwerklich Begabte an den Bau einer Markise machen, da dies keine ganz einfache Sache ist. Um sicher gehen zu können, dass der Anbau tatsächlich klappt, sollte man doch den Experten zu Rate ziehen und die Markise auf dem bequemeren Weg bestellen und installieren lassen.

Raffstoren Lamellenarten

Bei Raffstores kommen unterschiedliche Lamellen zum Einsatz:

Flachlamellen bieten sich z. B. bei geringen Bauhöhen im Blendenbereich an, da sie wenig Platz in Anspruch nehmen und das Lamellenpaket in eingefahrenen (hochgezogenem) Zustand geringer ausfällt als bei gebördelten Lamellen die im eingefahrenen Zustand mehr Platz beanspruchen, jedoch aufgrund ihrer Abkantungen eine besonders hohe Biegesteifigkeit aufweisen;

Gefaltete Lamellen
werden zur gezielten Tageslichtlenkung in den Raum genutzt. Ein vorderes Teilstück reflektiert die einfallende Sonneneinstrahlung unmittelbar zurück, ohne dass die Jalousie hierfür gedreht werden muss. Weitere Lamellenteilstücke mit entsprechend anders geformten Faltungen übernehmen die Aufgabe der Lichtlenkung an die Raumdecke;

Sowie perforierte Lamellen, die eine Sicht nach außen ermöglichen und meist bei tageslichtlenkenden Systemen zum Einsatz kommen.

Raffstore werden mit Lamellenbreiten von 50 bis 100 mm angeboten. Raffstores mit 50 oder 60 mm Lamellenbreite bieten sich als Problemlöser bei schmalen Einbauschächten an. Hier kann die Schachtbreite bis auf 100 mm reduziert werden, wenn die Blende und der Einbauschacht im Bereich des zusammengefahrenen Pakets entsprechend glattflächig ausgebildet ist. Raffstore im Bereich 80 mm Lamellenbreite stellen die Standardlösung für den universellen Einsatzzweck, bei optimaler Pakethöhe und praktikabler Blendentiefe (120 bis 140 mm) dar. Raffstore im Bereich 100 mm Lamellenbreite werden weitestgehend im Objektbereich eingesetzt, da hier die Attribute Funktion, Optik und Nutzen in Hinblick auf den Energiehaushalt deutlicher als bei allen anderen Raffstore in die Fassadenkonstruktion mit einbezogen werden. Blendenlösungen sind bei 100 mm Lamellenbreite meistens sehr individuell gestaltet und in der Regel nicht mit den üblichen Konstruktionen vergleichbar.

Bei allen Raffstores sind die Lamellen mit einer Handkurbel, einem Seilzug oder mit einem Motorantrieb stufenlos verstellbar. Die Führung der Lamellen erfolgt entweder über ummantelte Stahlseile oder über seitliche Schienen.

Hebeschiebetür, Terrasentür – welche können empfohlen und gewählt werden

Terrassen- oder Balkontüren führen in aller Regel vom Wohnbereich hinaus in den Garten oder auf den Balkon. Ihnen kommt neben ihrer Funktion als Tür daher auch die Aufgabe zu, möglichst viel Licht in die Wohnräume zu lassen und den Blick ins Freie zu versperren. Der Aufbau von Terrassen- und Balkontüren entspricht aus diesem Grund dem von Fenstern: In einen Blendrahmen ist eine Art großer Fensterflügel eingesetzt, der sich öffnen lässt. In diesem „Fensterflügel“ befindet sich eine großflächige Verglasung.

Verschiedene Arten der Öffnung

Drehflügeltüren:

Die klassische Form ist wie bei der Haustür die Drehflügeltür. Das Türblatt ist an einer Seite im Rahmen angeschlagen und lässt sich um die vertikale Achse herum öffnen. Normal ist dabei, dass die Fenstertür dieselbe Funktion wie ein Dreh-Kipp-Fenster hat und sich mit der richtigen Stellung des Türgriffs zur Lüftung auf Kipp stellen lässt.

Hebe-Schiebetüren:

Bei diesen Modellen wird das Türblatt durch die Drehung des Türgriffs leicht angehoben und lässt sich dann über eine Laufschiene zur Seite schieben. Hebe-Schiebetüren sind sehr elegant. Allerdings wird dieselbe Fläche, die das Türblatt aufweist, daneben als Fläche zum Aufschieben benötigt. Außerdem ist die Einbautiefe größer als bei einer Kombination aus Fenster und Drehflügeltür, weil sich das Türblatt hinter den fest verglasten Teil der Tür- und Fensterkombination verschiebt.

Falt-Schiebetüren:

Bei einer großflächigen Fensterfront zum Garten besteht die Möglichkeit, die gesamte Fläche als sogenannte Falt-Schiebetür auszuführen. Diese besteht aus mehreren Elementen, die in einer Laufschiene eingehängt sind. Wird die Falt-Schiebetür entriegelt, lassen sich die einzelnen Elemente wie eine Ziehharmonika zusammenschieben. Auf diese Weise wird der größte Teil der Fensterfläche freigegeben, lediglich die zusammengeschobenen Fensterelemente stehen als Paket an einer Türseite. So lassen sich Wohnraum und Terrasse im Sommer zu einer Einheit machen. Das erste Türelement der Falt-Schiebetür lässt sich dabei außerdem auch in Form einer normalen Drehflügeltür öffnen, damit – vor allem in der kalten Jahreszeit–nicht immer die gesamte Fensterfront geöffnet werden muss, falls ein Bewohner ins Freie gelangen möchte.

Hitzeschutz im Dachgeschoss

atticBei der Auswahl des optimalen Hitzeschutzes im Dachgeschoss ist es wichtig, die Nutzung der einzelnen Räume zu berücksichtigen. So lässt sich optimal von produktspezifischen Vorteilen profitieren–diese umfassen neben effektivem Schutz vor Sommerhitze auch vollständige Verdunkelung, zusätzlichen Lärmschutz und höhere Wohnqualität.

Um sich im Dachgeschoss vor der Hitze zu schützen, haben Sie einige Lösungen zur Wahl.

Die besten Möglichkeiten geben die Rollläden oder die Hitzeschutz-Markisen.

Die Rollläden haben viele Vorteile unter anderem können nicht nur Hitze abhalten, sondern auch beim hellen Tageslicht den Raum vollständig verdunkeln und vor dem Lärm schützen und dadurch den guten und ungestörten Schlaf gewährleisten, damit die Einwohner von der ersten Sonnenstrahlen am Morgen nicht wecken würden.

Beim kalten Wetter und niedrigen Temperaturen wirken Rollläden energiesparend, weil die Rollläden die Wärmedämmung von Dachfenstern deutlich verbessern.

Hitzeschutzende Markise

In jedem Dachgeschoss gibt es Räume, in denen Tageslicht sehr wichtig ist, wie etwa Küchen, Kinderzimmer oder Hobbyräume. Das wetterbeständige, lichtdurchlässige Gewebe der Markise liegt dezent außen vor dem Fenster und hält die energiereichen Sonnenstrahlen fern. Gleichzeitig lässt die Markise noch viel Tageslicht ein, um beispielsweise eine angenehme Spielatmosphäre im Kinderzimmer zu schaffen. Auch der Blick durch das Dachfenster bleibt erhalten. Weiterer Vorteil: Die Velux Hitzeschutz-Markise lässt sich auch von Mietern oder Eigentümern einfach selbst montieren, ohne das Dach zu betreten.

Haustüren

Die Haustür ist eines der wichtigsten Elemente eines Hauses. Eine Haustür kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden Holz, Glas, Kunststoff und Aluminium.

Das Material der Außentür sollte der jeweiligen Bauweise und Einbausituation des Hauses angepasst werden.

Eine Haustür aus Kunststoff würde zum Beispiel nicht gut mit der Bauart und der Optik eines Holzhauses harmonieren. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für alle anderen Zugangstüren zum Haus, wie einer Terrassentür oder vorhandene Kellertüren.

Die Wahl einer Holzhaustür im Eingangsbereich bzw. Außenbereich eines Hauses ist jedoch nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks des Hauseigentümers, sondern muss auch an die baulichen Faktoren, wie Lage, das Sicherheitsbedürfnis und die Wärmedämmung angepasst werden.

Wann ist eine Holzhaustür geeignet?

Befindet sich im Eingangsbereich des Hauses ein Dachüberstand oder ist ein Vordach angebracht worden, ist Holz als alleiniges Material der Wahl für die Haustür durchaus geeignet. Wetter­einflüsse können durch den Schutz keinen allzu großen Einfluss auf das Holz nehmen.

Ein weiterer Vorteil von Holz besteht darin, dass Gebrauchsspuren wie Kratzer leicht in Eigenregie beseitigt werden können. Für Nebeneingänge, welche sich der Wetterseite abgewendet befinden, ist eine Holzhaustür ebenso geeignet.

Die Option, für die Haustür Holz zu verwenden, muss jedoch nicht scheitern, wenn die baulichen Gegebenheiten nicht optimal sind. Es besteht auch die Möglichkeit, die Holzhaustür durch eine Verbindung mit Aluminium „wetterfester„ zu machen.

Entscheidet sich der Hausbesitzer für eine Haustür, ist Kunststoff oft das Material erster Wahl. Die Vorteile sind hierfür mehr als deutlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier absolut zu betonen. Des Weiteren bietet sich ein hoher Sicherheitsstandard und eine enorme Pflegeleichtigkeit. Eine Haustür aus Kunststoff kann an den individuellen Stil des Hauses angepasst werden, da die Gestaltungsmöglichkeiten bei diesem Material schier endlos sind.

Durch die Robustheit gegenüber Witterungseinflüssen oder dem täglichen Gebrauch wird sich die Kunststoff Haustür lange Jahre von ihrer besten Seite zeigen. Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Kunststoff lässt sich ohne den Einsatz aggressiver Mittel oder Muskelkraft leicht reinigen und die Kunststoff Haustür erstrahlt lange wie neu.

Als Material für eine Tür ist Aluminium auch gut geeignet: Die Türen sind pflegeleicht und äußerst stabil, mit entsprechend behandelter Oberfläche können ihnen Witterungseinflüsse wie Regen oder nichts anhaben.

Durch die Bautiefe einer Aluminiumhaustür erreicht man eine hohe Stabilität. Auch bietet das Material weniger Verzug im Laufe der Jahre. Die Langlebigkeit und die große Farbauswahl lassen viele Hausbesitzer heutzutage zur Aluminium Haustür greifen. Ein Nachteil sind die eher schlechten Dämmeigenschaften des Materials.

Fensterverglasung

Die Fensterverglasung ist genauso wichtig wie der Fensterrahmen. Die richtige Wahl der Verglasung kann erhebliche Ersparnisse bringen. Die meinst gefragten sind selbstverständlich die Fenster mit der energieeffizientesten Verglasung also die sogenannte Wärmeschutzverglasung.

Die Basis für Fensterverglasungen ist das Floatglas, das häufig verwendete Glas, oder teil vorgespanntes Glas also TVG Glas.

Nach den Anforderungen der Energieverordnung EnEV 2009 dürfen moderne Fenster maximal einen Wärmedurchgangskoeffizienten von Uw= 1,3 W/(m²K) haben. Für die Fensterverglasung selbst werden die Ansprüche auch erhöht, sodass maximal ein Wärmedurchgangskoeffizient von Uw=1,1 W/(m²K) zulässig ist.

Durch modernste Wärmeschutzverglasungen kann der Wärmeverlust der Fenster rum bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Neben der Wärmedämmung müssen Fenster noch weiteren Anforderungen gerecht werden. Neben dem einfachen Isolierglas gibt es weitere Arten der Fensterverglasung, die zusätzliche Schutzfunktionen bieten können z. B. Sicherheitsglas, Schutzglas oder verschiedene Fensterglas Arten.

Zusammenfassung der Fensterverglasungen

Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG) sind gängige Sicherheitsgläser, die für eine passive Sicherheit der Fensterverglasung, die vor Verletzung durch Scherben schützen soll. Es geht um eine thermisch vorgespannte Fensterverglasung aus Floatglas, welches biegsamer als andere Fensterglas Arten ist. Sollte das Glas dennoch brechen, zerfällt es in Scherben ohne scharfe Kanten. Dieses Sicherheitsglas zerfällt in einzelne Scherben von geringer Größe. Das senkt das Verletzungsrisiko deutlich und somit ist ESG seit langem weit verbreitet, nicht nur im Fensterbau.

VSG also Verbundsicherheitsglas oft Panzerglas genannt, besteht aus zwei Scheiben, die mit einer Polymerfolie verbunden werden.

VSG Glas besitzt mehrere Eigenschaften, welche einbruchhemmend wirken. Eine ebenso reißfeste wie elastische Folie bleibt beim Glasbruch an den Scherben haften. Wie beim ESG minimiert dieses Vorgehen nicht nur das Verletzungsrisiko – auch die Resttragfähigkeit ist deutlich höher als bei normaler Verglasung. Deshalb ist VSG bei Überkopfverglasung unbedingt zu verwenden. Auch der Widerstand gegen Einbrecher ist erhöht.

Verbundsicherheitsglas schützt dadurch nicht nur vor dem Durchbruch der Scheibe, sondern auch vor Einbruch. Bei Balkonbrüstungen ist der Einsatz von Verbundsicherheitsglas vorgeschrieben.

Es gibt auf dem Markt auch die Fensterverglasungen, die extra Schutz bieten können unter anderen Brandschutzglas, Schallschutzglas, Sichtschutzglas, Sonnenschutzglas, Vogelschutzglas, Smart Glas oder sogar selbstreinigendes Glas, das Mithilfe der Nanotechnologie hergestellt wird.

Die oben genannten Verglasungsarten sind selbstverständlich mit zusätzlichen Kosten verbunden und sollen immer mit Vernunft gewählt werden.

Fenstermontage – RAL Montage

Der Einbau der neuen Fenster ist ein wichtiger Teil der Gesamtkosten. Die meisten Fachbetriebe, wo Fenster gekauft werden, bieten auch gegen Entgelt auch Lieferung und Einbau an.

Fenster können auch preisgünstig im Internet gekauft werden. Der Kunde muss später einen vertrauten und am besten zertifizierten Montageunternehmen in der Nähe finden, das die RAL Montage durchführt. Die Berechnung der Montagekosten erfolgt überwiegend nach Im d. h. umlaufende Meter.

Die sachgemäße Montage muss nach RAL durchgeführt werden, deshalb ist immer darauf zu achten, dass der Fachbetrieb so eine Montage nach RAL anbietet. RAL ist ein unabhängiges deutsches Institut für Güterzeichnung, das die Anforderungen an die fachgerechte Fenstermontage stellt und gewährleistet, dass die Montage nach aktuellem Stand der Technik durchgeführt wird.

Die Kosten der Montage können sich gewaltig unterscheiden je nach Fachbetrieb.

Die Einbaukosten variieren regional von Anbieter zu Anbieter. Die Einbauzeit für ein Fenster beträgt zwischen zwei bis vier Stunden. Die Anfahrt ist in der Regel bis 50 km Entfernung inklusive.

Die Montagekosten beinhalten grundsätzlich den Preis für Rohbau Neumontage, Rollladen mit Elektroantrieb, Sanierungsmontage der Fenster, Ausmessen und bzw. Fahrtkosten. Die Sanierungsmontage beinhaltet Demontage, Mauerwerk und Verputzt ausbessern, nach Norm abdichten, Dübeln und Schäumen usw.

Ein typischer Ablauf der Montage:

-Fensterflügel aushängen. Fensterflügel muss aus dem Rahmen entfernt werden.

-Fensterrahmen muss umlaufend mit einem Kompriband beklebt werden / Dichtbänder können auch nachträglich angebracht werden.

– Fenster wird in die Öffnung der Wand eingesetzt.

-Durch im Blendrahmen befindliche Montagebohrungen wird das Fenster mit Montageschrauben festgeschraubt.

– Abdichten. Die Fuge zwischen Rahmen und Wand wird mit PU Schaum ausgespritzt.

– Fensterflügel werden eingebaut und das Fenster wird richtig eingestellt.

-Ist das Fenster montiert, müssen noch, falls erforderlich, Korrekturen in der Einstellung der Beschläge vorgenommen werden, damit sich das Element einwandfrei bedienen lässt.

Beim Selbsteinbau kann gespart werden aber besteht dabei eine große Gefahr, dass die Wärmebrücken entstanden werden könnten oder das eingebaute Fenster nicht dicht würde, sodass sich U-Wert verschlechtern könnte.

Der Einbau durch einen erfahrenen Fachhandwerker gewährleistet Ihnen die richtige Montage. Die Fenstermontage ist kein Hexenwerk und aber wer seinen Fenstereinbau dennoch in Eigenleistung realisieren möchte, sollte sich zumindest bei den ersten Malen jemanden hinzuholen, der sich mit der Thematik gut auskennt und beim Fenstereinbau eventuell helfen könnte, wenn die Montage nicht in den gewünschten Verlauf nimmt. Bei größeren Elementen empfiehlt es sich sowieso, eine oder mehrere Personen zur Hilfe dabei zu haben.

Fensterlüftung

Frische Luft ist für alle sehr wichtig vor allem für gesundes Wohnen. In der Vergangenheit waren fast alle Fenster undicht und Lüften war nahezu unnötig. Die modernen Fenster sind aber extrem dicht und Ihre Dichtheit bedingt ein angepasst Lüftungsverhalten.

Wer neue, energieeffiziente und dichte Fenster hat, muss anders lüften, als er es früher gewohnt war. Wird dies beherzigt, hat man für viele Jahrzehnte etwas von den neuen Häuseraugen und spart teure Nebenkosten.

Die Umsetzung der optimalen Lüftung kann über verschiedene Konzepte realisiert werden:

Automatisch öffnende Fenster

Ein im Beschlag integrierter elektrischer Fensterantrieb bringt so manchen Vorteil. Moderne Fenster schließen heute nahezu luftdicht. Umso wichtiger ist eine regelmäßige und bedarfsgerechte, natürliche Belüftung. Doch während anderenorts viele Dinge selbstverständlich und automatisch ablaufen, werden Wohnungsräume und Büros immer noch von Hand geöffnet.

Ventilatorische Fensterlüftung

Ventilatorische Lüftungen versorgen Wohnräume permanent mit Frischluft bei geschlossenem Fenster. Der Feuchteschutz durch nutzerunabhängige Lüftung verhindert Schimmelpilzbildung. Der Wärmetauscher sorgt für eine behagliche Zulufttemperatur und bietet dem Bewohner viel Komfort. In die Fensterlaibung integriert ist der Lüfter innen und außen fast unsichtbar.

Fensterfalz-Lüfter

Mit Fensterfalz-Lüftern wird energieschonend frische Luft unter die Wohnungsdecke des jeweiligen Raumes geführt. Durch Vermischung mit der dortigen Warmluft wird die relative Luftfeuchte in den Räumen auf ein unkritisches Niveau gesenkt. Schimmelpilzbildungen werden vermieden und Schadstoffe kontinuierlich abgeführt. Die 2-stufige Volumenstromregelung verhindert darüber hinaus bei größeren Windgeschwindigkeiten Zugerscheinungen. Der Fensterfalz-Lüfter wird vorzugsweise oben verdeckt im Fensterfalz eingebaut und ist daher bei geschlossenem Fenster nicht sichtbar. Auch eine vertikale Montage ist möglich. Der Fensterfalz-Lüfter kann direkt in neue Fenster eingebaut werden oder problemlos nachgerüstet werden. Die Wirkungsweise des Fensterfalz-Lüfters ist rein mechanisch und reagiert selbstständig auf Winddruckänderungen am Gebäude.

Fenster einbauen lassen – die Kosten

Fensterminbau spielt eine große Rolle beim Fensteraustausch. Vor allem geht es um die Kosten, die damit verbunden sind. Viele Kunden entscheiden sich dafür, den Einbau selbst durchzuführen, um nur zu sparen. Im Internet sind viele Anleitungen zum Selbermachen zu finden, aber der regelrechte Fenstereinbau ist keineswegs eine leicht zu machende Arbeit und rentiert sich oft nicht.

Bevor Sie aber die neuen Fenster einbauen lassen, sollen Sie die Kosten ansetzen, was für einen Laie nicht leicht ist. Die Preisunterschiede je nach dem Anbieter können voneinander erheblich abweichen.

Neue Fenster einbauen zu lassen, bringt aber viele Vorteile mit sich. Heutzutage werden die Fenster selten saniert, sondern eher ersetzt. Es hat keinen Sinn teure Fenster anzuschaffen und dann an den Kosten und die Qualität zu sparen.

Bevor Sie die Fenster kaufen, sollten Sie Ihre Fenster unverbindlich ausschreiben und Kostenvoranschläge von Firmen aus Ihrer Region vergleichen, um richtige Entscheidung zu treffen.

Fehlerhafte Montage begünstigt nicht nur die Entstehung von Wärmebrücken, die wiederum Schimmel verursachen, sondern falsches Abdichten kann sogar zu einem höheren Energieverlust als bei den alten Fenstern führen.

Um ein Fenster einzubauen, brauch man mindestens 2 bis 4 Stunden. Der Lohn des Handwerkers pro Arbeitsstunde beträgt 50 bis 80 Euro pro Stunde inkl. MwSt. Die Demontagekosten und Entsorgungskosten für den entstandenen Bauschutt bis 70 Euro pro Fenster insgesamt sind auch hinzuzurechnen.

Die regelrechte Montage der neuen Fenster hat viele Vorteile unter anderem:

– geringere Heizkosten

– weniger Aussenlärm

– ein behagliches Wohnklima

– eine Immobiliensteigerung von 2 % bis 3,5 %.

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